Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (Schwerpunkt: 25 Jahre GfZL – Rückblick, Einblick und Ausblick)

Vergangene Veranstaltungen

Samstag, 12. Dezember 2026, 14:00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig (Schwerpunkt: 25 Jahre GfZL – Rückblick, Einblick und Ausblick)

In Leipzig-Schönefeld hatte die Hugo-Schneider-Aktiengesellschaft (HASAG), einer der größten Rüstungsproduzenten und Profiteure des nationalsozialistischen Zwangsarbeitssystems, ihren Hauptsitz. Hier mussten ca. 10.000 Menschen, vorwiegend aus Polen und der Sowjetunion, Panzerfäuste, Munition und andere Rüstungsgüter herstellen.

Seit 2001 existiert auf dem Gelände in der Permoserstr. (heute Umweltforschungszentrum) eine Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung zur Erinnerung an die ehemaligen Zwangsarbeiter:innen.


Thematischer Schwerpunkt:
25 Jahre Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig – Rückblick, Einblick und Ausblick

Am 12. Dezember vor 2001 wurde die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig auf dem ehemaligen Gelände des Rüstungsunternehmens HASAG (heute Wissenschaftspark Leipzig und Umweltforschungszentrum) eröffnet. Sie war damit der erste Erinnerungsort in Deutschland, der sich ausdrücklich dem Thema NS-Zwangsarbeit widmete.
Das 25-jährige Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um in der Führung einen Blick zurück auf die Entstehung der GfZL und ihre Entwicklung bis heute zu werfen. Wie kam es damals überhaupt zur Gründung der Gedenkstätte? Wie kamen und kommen die Objekte in die Sammlung? Und welche Pläne haben wir für die kommenden Jahre?
Der Rundgang beginnt mit einem kurzen Einblick zum Standort der Gedenkstätte und dessen Geschichte. Anschließend geben wir Einblicke in die Entstehung des Ortes und in die Arbeitsfelder der GfZL.

 

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, Permoserstraße 15
Dauer ca. 1½ Stunden
Tram 3, Bus 90 (Permoser-/ Torgauer Straße)

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

nach oben totop