Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Gespräch: Was bleibt. Familien erinnern an NS-Zwangsarbeit

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Donnerstag, 10. September 2026, 19:00 Uhr, galerie KUB

Gespräch: Was bleibt. Familien erinnern an NS-Zwangsarbeit

Welche Spuren hat die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in den Familien der Nachkommen hinterlassen – und wie verändert sich die Erinnerung über Generationen hinweg?

Vier Angehörige ehemaliger Zwangsarbeiter:innen aus unterschiedlichen Ländern und Generationen sprechen über ihre Familiengeschichten. Ihre Vorfahr:innen wurden während der NS-Zeit zur Zwangsarbeit nach Leipzig verschleppt und mussten hier für den Rüstungskonzern HASAG und andere Betriebe arbeiten. Die Nachkommen erzählen, mit welchem Wissen sie aufgewachsen sind, was in ihren Familien erinnert oder verschwiegen wurde und wie die Erfahrungen ihrer Vorfahr:innen ihr eigenes Leben bis heute prägen.

Das Forum bietet persönliche Einblicke in unterschiedliche Erinnerungskulturen und lädt dazu ein, über die Weitergabe von Geschichte, Verantwortung und die Bedeutung von Erinnerung für die Gegenwart ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig statt. Im Anschluss gibt es bei Musik und Getränken Gelegenheit zum informellen Austausch.

Moderation: Anne Friebel, Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

 

galerie KUB
Kantstraße 18, Leipzig-Connewitz
Tram 9, 10, 11 (Richard-Lehmann-Straße/HTWK)
 

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