Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Zwangsarbeit in Leipzig

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig

Die Gedenkstätte erinnert an die Opfer, das Unrecht und die Geschichte des NS-Zwangsarbeitseinsatzes in Leipzig und dessen Folgen. Am Standort der HASAG, dem ehemals größten Rüstungsbetrieb Sachsens, erinnert sie exemplarisch an den Arbeitseinsatz tausender ziviler Zwangsarbeiter_innen, Kriegsgefangener und KZ-Häftlinge während des Zweiten Weltkriegs im städtischen Raum.

Die Gedenkstätte steht als Anlaufstelle für ehemalige Zwangsarbeiter_innen und deren Angehörige zur Verfügung, erforscht noch unbeleuchtete Aspekte des Themas und sammelt historische Zeugnisse.

Die Dauerausstellung wird ergänzt durch öffentliche Veranstaltungen, Führungen, Stadtteilrundgänge und Bildungsangebote.

Aktuelles

Stellenausschreibung: Projektkoordinator_in (w/m/d)

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig sucht zum 1. September 2020 eine_n Projektkoordinator_in (W/M/D) für die Koordination und Durchführung des Drittmittelprojektes „Auf den Spuren von NS-Zwangsarbeit. Ein Modellprojekt zur Förderung lokalhistorischer Vermittlungsarbeit“. Die Vergütung entspricht einer Bezahlung nach TV-L, Entgeltgruppe 11. Die Stelle wird über das Bundesprogramm „Jugend erinnert“ finanziert und findet in Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen statt. Das Projekt hat eine
Laufzeit von zwei Jahren; die Stelle ist bis Juli 2022 angelegt. Die Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden.

Ausschreibung als PDF

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Wieder-Eröffnung der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig ab Montag, 11. Mai 2020

Ab Montag, 11. Mai 2020, ist die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig für Besucher_innen wieder zu den regulären Zeiten geöffnet: Montag bis Donnerstag von 10 bis 18 Uhr.

Nach den Empfehlungen der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen gelten folgende Regeln:

  • begrenzte Personenzahl im Ausstellungsraum: es können sich max. 2 Personen gleichzeitig im Ausstellungsraum aufhalten. Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Besucher_innen um vorherige Anmeldung per Telefon oder Email.

  • Besucher_innen tragen einen Mund-Nasen-Schutz und desinfizieren sich am Eingang die Hände

  • Beachtung der Abstandsregelungen (1,50 Meter zu anderen Besucher_innen und den Mitarbeiterinnen der Gedenkstätte)

  • Kein Zutritt für an Covid-19-Erkrankte, Kontaktpersonen bzw. für Menschen mit Erkältungssymptomen

  • Führungen für Gruppen sowie Veranstaltungen sind bis mindestens Ende Mai nicht möglich

Fragen und Anmeldung: gedenkstaette(at)zwangsarbeit-in-leipzig.de oder 0341 2352075


Re-Opening of the Leipzig Nazi Forced Labour Memorial on Monday, May 11 2020

From Monday, May 11th 2020, the Leipzig Nazi Forced Labour Memorial will be open again to the public: Monday to Thursday from 10 a.m. to 6 p.m.

According to the recommendations of the Saxon State Office for Museums, the following rules apply:

  • limited number of visitors in the exhibition room: a maximum of 2 persons can visit the exhibition at the same time. In order to avoid waiting times, we ask visitors to register in advance via telephone or email.

  • Visitors have to wear a mouth-nose-protection and disinfect their hands at the entrance.

  • Keep a distance of 1.50 metres to other visitors and the memorial staff

  • No access for Covid-19 patients, contact persons or people with flu symptoms

  • Tours for groups and events are not possible until at least the end of May

For questions and registration: gedenkstaette(at)zwangsarbeit-in-leipzig.de or +49 341 2352075

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Die Gedenkstätte ist vorübergehend geschlossen!

Die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig bleibt aus aktuellem Anlass noch bis 10. Mai 2020 geschlossen, und die geplanten Führungen müssen leider ausfallen. Das Archiv und die Bibliothek können aber für Recherchen nach Vereinbarung genutzt werden.

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Pressemitteilung: 75. Jahrestag des Massakers von Abtnaundorf
+++ #onthisdayinleipzig +++ Audio-Feature +++ individuelles Gedenken möglich +++

 

Am 18. April 2020 jähren sich das Kriegsende in Leipzig und das Massaker von Abtnaundorf zum 75. Mal. Die geplante Gedenkfeier musste aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Um dennoch der Befreiung der Konzentrationslager, der Opfer von NS-Zwangsarbeit und des Kriegsendes vor 75 Jahren würdig zu gedenken, hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig alternative Gedenkformen entwickelt.

Bereits seit dem 21. März läuft die Social-Media-Aktion #onthisdayinleipzig auf Facebook und Instagram. Bis Mitte Mai veröffentlichen wir Zitate von Überlebenden und historische Informationen zu den Ereignissen in Leipzig im Frühjahr 1945, die mit Fotos und Dokumenten kombiniert werden.

Außerdem hat die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig ein Audiofeature 18. April 1945 - Kriegsende und Massaker von Abtnaundorf produziert und online veröffentlicht. Darin informieren wir mit Fokus auf das Massaker in Abtnaundorf am 18. April 1945 über die historischen Geschehnisse vor 75 Jahren. 

Am Samstag, den 18. April 2020 werden wir statt der geplanten Gedenkveranstaltung eine kleinere Gedenkaktion durchführen und Blumen am Mahnmal Abtnaundorf niederlegen. Zudem besteht die Möglichkeit des individuellen Gedenkens: „Wir haben die Leipzigerinnen und Leipziger dazu eingeladen, unter #75BefreiungLeipzig ihre Bilder und Gedanken zum 75. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager sowie zum Kriegsende auf Facebook oder Instagram zu teilen“, so Josephine Ulbricht, Mitarbeiterin der Gedenkstätte.

> Pressemitteilung als PDF

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