Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Ein "Hilfsvolk" für ein "neues Europa" - Workshop zu Okkupationspropaganda und Zwangsarbeiter_innen-Anwerbung in den nationalsozialistisch besetzten Gebieten der Sowjetunion

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Sonntag, 6. September 2020, 14:00 - 18:00 Uhr

Ein "Hilfsvolk" für ein "neues Europa" - Workshop zu Okkupationspropaganda und Zwangsarbeiter_innen-Anwerbung in den nationalsozialistisch besetzten Gebieten der Sowjetunion

In dem halbtägigen Workshop soll in das Thema der nationalsozialistischen Okkupationspropaganda von 1941-1945 eingeführt werden. Der Fokus liegt dabei auf dem sogenannten "Unternehmen Barbarossa", also den Feldzügen gegen die Sowjetunion und der Einnahme der Territorien östlich des Reiches.

Gemeinsam werden wir uns anhand von Quellen die Inhalte der Propaganda erarbeiten und ihre Entwicklung im Verlauf des 2. Weltkrieges verfolgen. Die Integration von Teilen der sowjetischen Zivilbevölkerung in das Herrschafts- und Vernichtungssystem der Nazis, sowie die Anwerbung zur Zwangsarbeit und die Verschleppung ins Kernreich werden Thema des Workshops sein.

Rike Schreiber studiert Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig" - Der Workshop entstand im Rahmen ihres Praktikums in der Geschichtswerkstatt "Leonid Levin" in Minsk und greift die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit zur Propaganda der Zentral Filmgesellschaft Ost auf.



Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei, aber begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bis 3.9.2020 an gedenkstaette(at)zwangsarbeit-in-leipzig.de Falls der Workshop wegen aktueller Corona-Verordnungen nicht in der Gedenkstätte stattfinden kann, wird er online angeboten.

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, Permoserstraße 15
Tram 3, Bus 90 (Permoser / Torgauer Straße)

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