Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Museumsnacht Halle / Leipzig

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Samstag, 9. Mai 2020, 18:00 bis 23:00 Uhr

Museumsnacht Halle / Leipzig


Zur Museumsnacht Halle / Leipzig ist die Gedenkstätte für Zwangsarbeit von 18:00 bis 23:00 Uhr geöffnet.

Zu jeder vollen Stunde finden Führungen durch die Ausstellung statt (Dauer ca. 45 Minuten): 18 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr und 22 Uhr. 

 

19:00 Uhr: Lesung aus Lee Miller „Krieg. Mit den Alliierten in Europa“

»Ich missgönne den Deutschen jeden Grashalm, jede Kirsche im Vorratsschrank ihrer sparsam geführten Haushalte, jede Furche Acker und jedes unversehrte Dach.«

Als eine von wenigen Reporterinnen berichtete Lee Miller für die britische »Vogue« während des Zweiten Weltkrieges vom Geschehen an der Westfront. Sie begleitete die alliierten Soldaten mit Schreibblock und Kamera von der Landung in der Normandie bis zum Kriegsende.

Miller dokumentierte mit ihren Artikeln und Fotos unter anderem die Belagerung von Saint-Malo sowie die Befreiung von Paris. Sie war beim Zusammentreffen der US-Army und der Roten Armee im sächsischen Torgau dabei. Sie lag in München in Hitlers Badewanne und trank aus Eva Brauns Mokka-Tassen. Miller berichtete von der Befreiung Leipzigs und von den Gräueln, die die Deutschen im KZ Dachau verübt haben. Ihre Artikel und Fotos sind emphatisch und wütend, subjektiv und konsequent antifaschistisch.

http://www.museumsnacht-halle-leipzig.de/

 

Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, Permoser Straße 15 (Leipzig-Schönefeld)
Tram 3, Bus 90 (Permoser / Torgauer Straße)

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