Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit

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Samstag, 14. Oktober 2017, 14:00 Uhr

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte für Zwangsarbeit

In Leipzig-Schönefeld hatte die Hugo-Schneider-Aktiengesellschaft (HASAG), einer der größten Rüstungsproduzenten und Profiteure des nationalsozialistischen Zwangsarbeitssystems, ihren Hauptsitz. Hier mussten ca. 10.000 Menschen, vorwiegend aus Polen und der Sowjetunion, Panzerfäuste, Munition und andere Rüstungsgüter herstellen.

Seit 2001 existiert auf dem Gelände in der Permoserstr. (heute Umweltforschungszentrum) eine Gedenkstätte mit einer Dauerausstellung zur Erinnerung an die ehemaligen Zwangsarbeiter_innen.

Der Rundgang beginnt mit einer Einführung in das Thema Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus, mit Fokus auf Leipzig und Umgebung. Es wird ein Überblick geboten über die Firmengeschichte und die NS-Verbrechen der HASAG, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter_innen sowie über den Umgang mit NS-Zwangsarbeit nach 1945. Darüber hinaus haben einige Rundgänge wechselnde thematische Schwerpunkte. Nach einem kurzen Geländerundgang zu Spuren der HASAG gibt es noch Zeit für die Ausstellung und Gespräche.

Treffpunkt: 14:00 Uhr an der Gedenkstätte für Zwangsarbeit (Dauer ca. 1½ Stunden)

Permoser Str. 15 (Leipzig-Schönefeld), auf dem Gelände des heutigen Umweltforschungszentrums
Tram 3 (Permoser/Torgauer Str. Wissenschaftspark)

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