Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Führungen

Führungen in der Gedenkstätte

Monatlich bieten wir öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte und über das ehemalige Firmengelände der HASAG an, die in regelmäßigen Abständen wechselnde thematische Schwerpunkte haben.

Alle Führungen dauern etwa 1,5 Stunden und beinhalten einen Rundgang durch die Dauerausstellung der Gedenkstätte sowie einen kurzen Geländerundgang. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, die Gedenkstätte individuell kennenzulernen und Fragen zu stellen.

AKTUELLE ANGEBOTE

|NS-Zwangsarbeit in Leipzig und bei der HASAG |
Der Rundgang beginnt mit einer Einführung in das Thema NS-Zwangsarbeit mit Fokus auf Leipzig und Umgebung. Es wird ein Überblick geboten über die Firmengeschichte und die NS-Verbrechen der HASAG, die Arbeits- und Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter_innen sowie über den Umgang mit NS-Verbrechen Zwangsarbeit nach 1945 und in der Gegenwart.

| „Das Gesicht der Leipziger Rüstungsproduktion war weiblich.“ Das Frauen-KZ der Hasag in Leipzig |
Im Mittelpunkt der Führung steht das im Sommer 1944 in Leipzig-Schönefeld errichtete Buchenwalder Frauenaußenlager "HASAG Leipzig", dessen Häftlinge Panzerfäuste für die HASAG herstellen mussten. Die Führung widmet sich der Geschichte des Außenlagers sowie den Arbeits- und Lebensbedingungen der dort inhaftierten Frauen und Mädchen.

| Zwangsarbeit und Vernichtung. Die Lager der Hasag im besetzten Polen 1939 – 1944 |
Nach der Besatzung Polens durch die Deutschen hatte die HASAG an verschiedenen Orten enteignete Munitions- und Zuliefererbetriebe übernommen, in denen sie mindestens 25.000 jüdischen Frauen, Männer und Kinder zur Arbeit zwangen Viele der Häftlinge fielen den katastrophalen Arbeits- und Lebensbedingungen in den Lagern zum Opfer. Die Führung widmet sich ihrer Geschichte am Beispiel des größtes Arbeitslagers der HASAG in Skarzysko-Kamienna.

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