Gedenkstätte Zwangsarbeit in Leipzig - Angebote für Schul- und Jugendgruppen

Angebote für Schul- und Jugendgruppen

Für Schulklassen und Jugendgruppen bietet die Gedenkstätte Führungen und Workshops an, mit denen wie junge Menschen dazu anregen wollen, sich mit der Geschichte der Stadt Leipzig während des Nationalsozialismus vor Ort auseinanderzusetzen.

Im Mittelpunkt der pädagogischen Angebote stehen die Schicksale und Lebenswege der ehemaligen Zwangsarbeiter_innen und ihre Arbeits- und Lebensbedingungen. Außerdem wird NS-Zwangsarbeit als Alltagsphänomen in Leipzig und die öffentliche, sichtbare Dimension des Verbrechens im städtischen Raum thematisiert.

Die Angebote richten sich an Jugendliche der 8./9. Klasse, die über grundlegende Vorkenntnisse zum Nationalsozialismus verfügen.

 

 

Um unsere Angebote auf die Interessen der Teilnehmenden abstimmen zu können, wenden Sie sich bitte frühzeitig an unsere Mitarbeiter_innen. Im einem Vorabgespräch können gemeinsam Vorkenntnisse der Jugendlichen sowie Erwartungen an den Besuch besprochen werden.

Gerne bereiten wir auch spezielle Angebote zu thematischen Schwerpunkten vor (z.B. Spurensuche im eigenen Stadtteil). Alle Angebote sind auch in englischer Sprache möglich.
Für weitere Informationen, Fragen und die Anmeldung von Gruppen wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter_innen.

AKTUELLE ANGEBOTE

| Grundlagenführung "NS-Zwangsarbeit in Leipzig und bei der HASAG" (1 - 1,5 Stunden) |
Anhand lokaler und biografischer Beispiele beleuchtet die Führung NS-Zwangsarbeit in Leipzig und bei dem Rüstungsbetrieb HASAG als alltägliches Massenphänomen während des Zweiten Weltkriegs in Leipzig.

| Schwerpunktführung zum KZ-Frauenaußenlager "HASAG Leipzig (1 - 1,5 Stunden) |
Die Führung vermittelt einen Überblick über NS-Zwangsarbeit in Leipzig und Umgebung und legt dabei den Schwerpunkt auf die Lebensrealität, Ausbeutung und Selbstbehauptung der KZ Häftlinge des größten Buchenwalder Frauenaußenlagers „HASAG Leipzig“ in Leipzig-Schönefeld.

| "Peer-to-peer" Führung (2,5 - 3 Stunden) |
In Gruppenarbeiten erschließen die Teilnehmenden selbständig die Inhalte der Dauerausstellung in der Gedenkstätte anhand von Biografien, historischen Dokumenten und Fotografien und stellen sich ihre Ergebnisse anschließend gegenseitig vor.

 

 

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